
Richard-Hartmann-Stadt Chemnitz
In Chemnitz findet man neben dem Rummelplatz noch Gebäude bzw.
Gebäudereste der ehemaligen großen sächsischen Lokomotivschmiede. Aber
nicht nur tote Zeugnisse findet man, auch die Tradition wird bewahrt.
Im September 2000
wurde der Transport von Lokomotiven mittels Pferdefuhrwerke von der
Lokfabrik in der Hartmannstraße zum Bahnhof nachgestellt. Bis zum
Bau eines eigenen Industriegleises im Jahre 1908 wurden die in der Sächsischen
Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann Aktiengesellschaft Chemnitz produzierten Lokomotiven so zu
den Gleisen der Königlich Sächsischen Staatseisenbahn gebracht.
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Die Museumslandschaft ist vielfältig und der
Eisenbahninteressierte findet an vielen Orten Exponate, Ausstellungen und "lebendige" Museen.
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In Chemnitz ist neben dem Industriemuseum besonders das Straßenbahnmuseum Kappel
und das Sächsische Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf
besuchenswert. |
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Der Geschichte der regelspurigen Eisenbahn im Erzgebirge
widmen sich |
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der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V.
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die tschechischen
Museumsbahner aus Křimov vom
Lokomotiv-Club Chomutov, die gleichzeitig Mitveranstalter des
Böhmisch-Sächsichen Eisenbahnfestivals sind |
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die
Mitglieder der
Interessengemeinschaft
Dampflokomotive 58 3047 e. V. aus Glauchau.
Aber Vorsicht, der Name täuscht! Der Verein in Glauchau betreut neben der 58 3047 u. a. auch eine Lok der BR 23 der
DR, die erste Lok der Baureihe E 42, eine E 94 und eine 118. Und die
letzten vier Fahrzeuge sind alle betriebsfähig! |
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Im
Bahnhof Markersdorf-Taura am
Kilometer 11,8 der Strecke von Wechselburg nach Chemnitz haben die Eisenbahnfreunde
Chemnitztal e. V. (EFC) ihren Vereinssitz. Eine der landschaftlich
schönsten Eisenbahnstrecken wurde leider stillgelegt und es ist nur zu
begrüßen, daß die Erinnerung an die
Chemnitztalbahn bewahrt wird. Der Verein betreut eine Fahrzeugsammlung,
darunter die Lok V 22.
Im Sommerhalbjahr findet regelmäßiger Draisinenbetrieb und
Dieselzugbetrieb zum Hp. Amselgrund statt. |
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Im erzgebirgischen Steinkohlenbergbaurevier
Lugau-Oelsnitz wirkt die Traditionsgemeinschaft Ferkeltaxi e. V.
(ehemals Lugauer Eisenbahnfreunde e.V.) |
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Der
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahn e. V. spannt den Bogen
von der Normalspurbahn zur Schmalspurbahn. Zum einen versucht der Verein die
regelspurige Nebenbahnstrecke Muldenberg-Schönheide Ost zu reaktivieren,
zum anderen sorgte er mit dafür, daß am 6. September 2003 am Heizhaus in
Carlsfeld nach 36 Jahren Dampfabstinenz die IV K 99 568 von der
Preßnitztalbahn auf 30 m Strecke wieder dampfen konnte. Man will 2004 den
Bahnhof Carlsfeld aufbauen und vielleicht geht es in ein paar Jahren wieder
die Wilzsch entlang hinunter nach Schönheide Süd. |
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Neben den beiden schmalspurigen Museumseisenbahnen im
Preßnitztalund in Schönheide
ist besonders der Besuch im Sächsisches Schmalspurbahn-Museum
Rittersgrün e. V.
empfehlenswert.
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