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Rettet die...
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Seit ca. 14 Monaten gibt es die Aktion "Rettet die
Bahnzeit". Es ist die Forderung nach Wiederaufnahme einer
beliebten Fernsehsendung, die nicht nur von den Eisenbahnfans in
Mitteldeutschland dringend gebraucht wird. Leider sind die
Verantwortlichen im Sender MDR sehr dickköpfig und glauben, mit Starrsinn
und hin und wieder gesendeten Sekunden- bzw. Minutenbeiträgen das
Interesse an diesem Thema einzuschläfern. Aber das ist ein faules Ei und
die Aktivisten der Aktion schlafen nicht ein und machen weiter, 4500
Unterschriften geben ihnen Rückhalt. Auch auf dieser Webseite bleibt der
Link solange, bis der
"Heimatsender" einlenkt und seiner medialen Verantwortung
endlich gerecht wird.
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Rettet den...
Druck in der Öffentlichkeit wird auch in einem anderen Fall dringend
gebraucht. Am 18. März 2011 lagen bereits 5920 Unterschriften vor:
Die Zukunft der Schmalspurbahn „Wilder Robert“ muß
dauerhaft gesichert werden!
| Sonderzugveranstaltung
zur Rettung des "Wilden Robert" am 15. April 2011 in Oschatz,
Andampfen mit der I K Nr. 54 des VSSB. |
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| Wieder einmal war die I K Nr. 54 des VSSB auf
Reisen, diesmal unterwegs auf den Gleisen der Döllnitzbahn. Am
Freitagabend kurz nach 17 Uhr kam der von ihr gezogene Sonderzug aus Mügeln
am Südbahnhof Oschatz an. Der Einsatz der I K ist ein Geschenk an die Döllnitzbahn
GmbH, den Gewinner des Claus-Köpcke-Preis 2010 für die
"Gesamtleistung der nachhaltigen Neuausrichtung und Konsolidierung
des Unternehmens". |
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Am 15. April 2011 ist dieses nachhaltig neuausgerichtete
und konsolidierte Unternehmen in großer Gefahr. Die Protestplakate in der
Veranstaltungshalle "Das O" im O-Schatz-Park machen aber
deutlich: diese Schmalspurbahn hat starken Rückhalt, denn es ist ein
wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal in dieser ländlichen
Region.
Aber so wie das zarte Grün hinter der dampfenden
Lokomotive auf den Frühling hoffen läßt, die Hoffnung auf Rettung haben
die wilden Robert's von der Döllnitzbahn noch nicht aufgegeben. Mehr über
ihre Aktionen hier:
http://www.wilder-robert-rettungszug.de/
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Im O sind 18.179 Kaffeekannen zu sehen, eigentlich könnte jede für eine
Unterschrift zur Erhaltung des Wilden Robert stehen. Am 15. April 2011
waren nach nur einem Monat bereits 17.012 Unterschriften gesammelt. Na
los, die paar schaffen wir doch auch noch! (siehe
oben) |
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Die Zukunft der Döllnitzbahn hängt an der Kohle.
Gemeint ist aber nicht die, die der Heizer der I K am späten
Freitagabend in seinem Kohlenkasten sucht. Die Zukunft hängt an der
Kohle, die der ÖPNV-Zweckverband des Leipziger Raumes der Döllnitzbahn
vorenthält.
Überrascht hat mich der Staatsminister Kupfer, der
wahrscheinlich nicht anwesend war, als die Kürzung der Mittel für
den ÖPNV beschlossen wurde. Aber er hat Recht, wenn er in seinem
Grußwort betont, daß extra ausgereichte Mittel für die sächsischen
Schmalspurbahnen auch bei diesen ankommen müssen!
Ich war kurz vor
einem Zwischenruf: Dann macht als Regierende doch solche Gesetze, daß
zweckgebundene Mittel von Zweckverbänden nicht unzweckmäßig
verteilt werden können bzw. fordert das den Schmalspurbahnen
zustehende Geld umgehend von den Zweckverbänden zurück! |
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Ungewöhnliche Motive
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| Zufallsfoto - wann
gelingt es schon, den 45 Meter langen NGT D12 DD vor dem Deutschen
Pavillon und dem Semperbau des Dresdner Zwingers in ganzer Länge aufs
Bild zu bringen?
Wenn die Bahn steht und nicht fahren kann! |
Ungewöhnliches Foto
- kein Sicherheitsabstand zwischen dem NGT 6 DD nach Bühlau und dem NGT
D8 DD auf der Sophienstraße?
Nein, so verantwortungslos wäre kein Dresdner Straßenbahnfahrer, auch
diese Bahnen stehen still. |
| Dutzende
Bahnen mußten ihre Fahrt unterbrechen und so wie hier vor dem Westflügel
des Dresdner Residenzschloß stehen bleiben.
Es ist aber keine Straßenbahndemo und auch kein Streik der
Straßenbahnfahrer! Ursache ist ein Polizeieinsatz mit dem versucht wird,
das zu regeln, was Politik und Juristen vergeigt haben. |
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| Wieder einmal hat Dresden Schwierigkeiten. Diesmal
ist es aber nicht das Hochwasser der Elbe sondern schreckliche schwarzbraune
Brühe, die an diesem 19. Februar 2011 in die Stadt schwappt.
Zum Glück sind Tausende Dresdner und Gäste trotz stehender
Straßenbahnen in der Stadt unterwegs und beweisen, daß sie keine Nazis
wollen! Sie wollen keine Typen von der Sorte, die im letzten Jahrhundert
schon 55 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben und deren
verbrecherisches Handeln auch zur Zerstörung der schönen Stadt Dresden
geführt hat. |
| Auch
in Chemnitz will die braune Brut wieder marschieren und das Gedenken an
die Opfer der Bombardierung vom 5. März 1945 mißbrauchen! |
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Dagegen steht das "Chemnitzer
Bündnis für Frieden und Toleranz":
Kein Platz für Nazis
Den Aufruf zum Protest gegen den geplanten Naziaufmarsch am 5. März
2011 finden Sie hier:
http://www.chemnitzer-friedenstag.de/
Die Grafik rechts führt zur Veranstaltungsübersicht. |
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Freitag, der 15. Oktober 2010...
| ...geht in die Verkehrsgeschichte ein. 14:17 Uhr stürzten in der
Oströhre des Gotthard-Basistunnel die letzten Zentimeter Fels des künftig längsten
Eisenbahntunnels der Welt unter dem Druck des Bohrkopfes von "Sissi"
ein.
Auf dem Foto (Quelle: SF) sieht man die jubelnden Mineure vor dem aus
Faido gekommenen Riesenbohrer. Symbolisch bleibt im Vordergrund eine
größere Steinplatte aufrecht stehen, man kann das Wort "Gottardo"
lesen… |
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Nach der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnel am 15. Juli 2007 ist
dieser spektakuläre medienwirksame Durchschlag ein weiterer großer
Schritt für den Erfolg der NEAT (Neue
Eisenbahn-Alpentransversalen). Ab
2017 (laut optimistischem Chef der AlpTransit Gotthard AG Renzo Simoni
vielleicht schon ab 2016?) sollen weitere LKW-Kolonnen von den
Alpenstraßen verschwinden und auf den Zug durch den Tunnel verdrängt
werden. |
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Herzlicher Glückwunsch den Mineuren und Bauarbeitern, den Projektanten,
Technikern und Vermessern und allen Menschen, die für diesen Tunnel
gekämpft haben!
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| Freitag, der 15. Oktober 2010, geht aber auch in die politische
Geschichte ein! Dieser Durchbruch macht deutlich, was erreicht werden
kann, wenn das "Stimmvolk" hinter den Baumaßnahmen steht,
nachdem es mehrfach Beschlüsse gefaßt hat, um die Alpen zu schützen und
die Eisenbahn gegenüber dem Straßenverkehr zu favorisieren! |
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Jeder kennt das Beispiel aus einem südwestlichen Bundesland, in dem
die gleiche Milliardensumme für ein von einem Großteil der Bevölkerung
nicht gewolltes Bauprojekt mit sehr zweifelhaften Nutzen ausgegeben wird.
Nicht ein LKW wird dadurch von den Straßen verschwinden! Die neuen
Eisenbahnstrecken sind so schlecht trassiert, daß z. B. beim Albaufstieg
zwischen Aichelberg und Hohenstaat und kurz vor Ulm Steigungen zwischen 24
und 35 ‰ geplant sind. Nur leichte scheibengebremste
Schnellgüterzüge dürfen deshalb auf diese Strecke! Dabei ist laut
Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung die maximale Regelneigung für
Hauptbahnen mit 12,5 ‰ festgelegt. |
| Wieso darf ein ehemaliger Herr M. von der Bahn gegen die EBO verstoßen
und wieso hält der Mann, der die Güter- und Regionalbahn jetzt
endgültig in die Grube schickt, an diesen Beschlüssen fest? |
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Zurück zu dem erfreulichen Ereignis.
Auf einem Foto (Quelle: SF) sieht
man zwei außerordentlich bewegte Macher des Tunnels: Bundesrat Moritz
Leuenberger und sein Vorgänger Altbundesrat Adolf Ogi.
Die Worte von Herrn Leuenberger "Der Berg ist groß. Wir sind
klein." werden sicher künftig oft zitiert.
In seiner emotionalen Ansprache zu den in Luxemburg tagenden
Verkehrsministern machte er sich aber gar nicht klein und forderte, daß
dieser Tunnel und seine Brüder "…wachsen und ernährt werden durch
eine Lastwagenmaut…" als Voraussetzung für eine effiziente
Verlagerungspolitik.
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Hierzulande sieht man das leider völlig anders! Ein wichtiger
Zuständiger für den Verkehr will zwar künftig auch auf Bundesstraßen
LKW-Maut kassieren, aber nur zum Ausbau dieser Straßen und zur Steigerung des
LKW-Verkehrs darauf! Die Schweizer Bürger sind da intelligenter, die
stecken die Schwerlastabgabe in die NEAT! |
| Befürworter des Milliardengrabes in der südwestlichen Stadt verweisen
u. a. auch auf die Einhaltung von Verträgen.
Aber wer hält endlich den Vertrag ein,
in dem sich dieses Land zum viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn (bis
2008) als Teil
des europäischen Korridors Rotterdam-Genua verpflichtet hat? Die Schweiz
als nicht EU-Land baut am zweiten Tunnel dieser europäischen Magistrale,
hierzulande wird diese deutlich boykottiert.
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Auf Spurensuche in Norwegen
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Es waren ein paar herrliche Urlaubswochen zwischen Fjord und
Fjell, das Erleben des Kontrastes von Wasser und Bergen mit immer wieder
neuen Aussichten und Eindrücken.
Auf den vielen notgedrungen mit dem Auto zurückgelegten
Kilometern wartete zur Entschädigung hinter jeder Straßenecke wieder
eine neue, andersartige, einzigartige Landschaft. Wiederholung von
Landschaft, das scheint es in Norwegen nicht zu geben.
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| Geangelt haben wir nicht, ich konnte den Ausdruck des
Fisches nicht deuten und habe deshalb sicherheitshalber davon Abstand
genommen.
Wir machten Wanderungen in fast unberührter Natur, zu
beeindruckenden Gletschern und Wasserfällen, über die letzten
Schneefelder des vergangenen Winters.
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Briksdalgletscher
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Manche Wanderungen waren auch schön anstrengend, aber so erschöpft
wie der Bronzemann auf Bergens Straßen waren wir eigentlich nie.
Auch mit einigen
Eisenbahnen bzw. Museumseisenbahnen sind wir gefahren bzw. wir haben uns
dort umgeschaut.
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Am Blick aus dem
Wagenfenster der Flamsbana auf den Kjosfossen
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Unterwegs in Norwegen im Richard-Hartmann-Jahr 2009 muß man natürlich auch
Ausschau halten nach Produkten der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Rich.
Hartmann AG Chemnitz.
Gibt es da noch welche?
Hier kommt die
Antwort - in drei Teilen:
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Die
Bergensbanen erhielten 1964 mit der Eröffnung zweier Tunnel (Arnanipa-
und Ulrikstunnelen) zwischen Tunestveit und Bergen eine neue Streckenführung. Der
alte Streckenabschnitt "Gamle Vossebanen" wurde noch bis 2001 für den Güterverkehr
genutzt. Seit
einigen Jahren verkehrt an einigen Sonntagen hier ein Zug, der Veterantoget
Gamle Vossebanen. Dampflokomotiven des Norsk
Jernbaneklubb befördern den Zug mit Personenwagen aus den zwanziger Jahren
zwischen Garnes und Midttun.
Wir
waren unterwegs mit der 1913 von Hamar Jernstoberi & Mek. Verksted. Hamar.
gebauten Lokomotive Nr. 255 vom Typ 18c, eine
der ersten Gebirgslokomotiven der NSB .
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| Diese Lokomotive geht zurück auf Hartmann, denn 1900 lieferte die
Sächsische Maschinenfabrik acht normalspurige Lokomotiven 2'C n2v,
Fabriknummer 2493 bis 2500, an die Gjøvikbanen. Es waren die ersten høyfjellslokomotiver
- Gebirgslokomotiven, auch auf der Ausstellung in Paris mit viel Lob
bedacht.
Der Erfolg dieser Universallokomotive war so groß, daß von 1903 bis
1919 diese
Lokomotivgattung auch in Hamar "nachgebaut" wurde.
Der Vergleich der Nr. 255 mit dem Foto der Fabriknummer 2500 aus dem Buch von Günther Reiche
belegt die außergewöhnliche Ähnlichkeit.
Wir sind auf Hartmanns Spuren…
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Als ich das aktuelle Prospekt des
Norsk Jernbanemuseum (Norwegisches
Eisenbahnmuseum in Hamar) in den Händen hielt war ich freudig überrascht. Es
wurde der Betrieb eines täglichen "Tertitt-toget" versprochen, also
eines kleinen 750 mm Schmalspurzuges im Museumsgelände.
Auf dem Foto im
Prospekt ist eine Lokomotive der ehemaligen Urskog-Hølandsbanen zu sehen. Diese
Lokomotive der Bauart C n2t, norwegische Gattung XXVII, wurde 1895 in Chemnitz
als Nr. 2 "EIDSVERKET" gebaut, F.Nr. 2102. 1925 erhielt sie den Namen ihrer ausgemusterten Schwester
Nr. 1 "URSKOG",
die mit F.Nr. 2101 ebenfalls sächsischer Abstammung war.
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Also auf nach Hamar, endlich in
Norwegen eine Hartmann-Lok unter Dampf erleben!
Aber das Gleis am Bahnsteig
blieb leer, die traurige Botschaft: The engine is damaged… Der kleine
Nostalgiezug kann 2009 nicht eingesetzt werden! Beim Bummel durch das Museum
haben wir die Nr. 2 "URSKOG" aber doch noch gefunden, abgestellt,
kalt, reparaturbedürftig, ganz hinten in der dunklen Wagenhalle am Strandveien…
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Die netten
Mitarbeiter im Museum haben inzwischen versucht meine Enttäuschung zu mindern
und mir einige Fotos geschickt. 2008 pendelte die Lokomotive noch mit viel Dampf im Museum.
Takk for bildene! |
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Wenige Stunden später, bei der großräumigen
Umfahrung von Oslo kamen wir durch Sørumsand. Ja, durch genau das Sørumsand,
das heute der Anfangspunkt der Museumseisenbahn Urskog-Hølandsbanen "Tertitten"
- einer Abteilung des Akershusmuseet - ist. Es existieren noch etwa 4 km Strecke
der 1960 eingestellten 57 km langen 750 mm Schmalspurbahn von Sørumsand durch
die Kommunen Aurskog, Setskog, Nordre- und Søndre-Høland nach Skulerud.

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| In
Sørumsand haben wir ihn dann getroffen, den norwegischen hartmannschen
Lokveteran unter Dampf, erzeugt von einer weiblichen Heizerin.
Mit einem
Museumsgüterzug fuhr die hundertjährige Nr. 4 "SETSKOGEN"
vor. Es ist eine in Chemnitz 1909 gebaute 1'C1' 2t Lokomotive mit F.Nr. 3356, Gattung XXVIII.
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Die Museumseisenbahn Urskog-Hølandsbanen "Tertitten"
besitzt noch zwei weitere Dampflokomotiven:
Nr. 6 "HØLAND" kommt ebenfalls
aus Chemnitz, 1'C1' h2t, Gattung XXIXa, Baujahr 1925, F.Nr. 4658
und von Henschel die 1950 gebaute Lokomotive Nr. 7 "PRYDZ". Letztere war auch am 12.
Juli 2009 mit dem Museumspersonenzug im Einsatz.
Liebe Henschel-Fans,
bitte nehmt es mir nicht übel, aber die hundertjährige Sächsin oben machte optisch
den besseren, eleganteren Eindruck. Sie würde mit Sicherheit die Lokmißwahl gewinnen... |
Hartmann unter Dampf in Norwegen, wir haben es erlebt! Takk!

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Solidarität mit Spähdorn!
Seit einigen Tagen überlege ich, wie ich wieder einmal die besonderen
Leistungen des Herrn M. von der Bahn würdigen kann. Ich wollte mich ja nicht
mehr mit diesem Thema beschäftigen, habe meine Kommentare ins Archiv geschickt.
Aber ich würde mir ewig Vorwürfe machen, wenn ich die letzten Tage (Amtstage
sind gemeint!) des Herrn M. von der Bahn nicht würdevoll begleite. Noch
wird er von der mächtigen Frau mit den weißen fast abplatzenden Knöpfen
gestützt, aber auch bei der gibt es Ver-Glos (pardon,
das muß heißen: Ver-Schleiß). Mitten in meine Überlegungen hinein
platzte ein Artikel des langjährigen Redakteurs des Eulenspiegel in einer
wichtigen seriösen überregionalen Tageszeitung. Ich habe die Redaktion des ND
gefragt und die haben mir ihr O.K. und das des Autors gegeben und ich darf den
Flattersatz von Ernst Röhl, ND vom 10. Februar 2009, Seite 6, hier
einstellen:
Bahnchef Spähdorns Schienenstasi
Das Leben wird immer kürzer. Warum? Weil die Verspätungen bei der Bahn immer
länger werden. Es ist allerdings nur ein Gerücht, daß Bahnchef Mehdorn schon
lange nicht mehr von Verspätung spricht, sondern den Begriff frühestmögliche
Ankunftszeit vorzieht.
Übrigens fahre ich, wenn meine Zeit es erlaubt, ganz gern mal mit der Bahn. Das
ist aber gar nicht so einfach, wie es aussieht, und billig erst recht nicht.
Ständig steigert Konzernchef M. die Fahrpreise. Die Fahrkarte ist ein
Wertgegenstand geworden, gut wie Gold und doppelt so kostbar, und die
Preiserhöhungen treffen beim Fahrgast pünktlicher ein als im Bahnhof die
Züge. Darum lehnt der erfahrene Selbstmörder es ab, sich bei Wind und Wetter
vor den ICE zu werfen und sich vielleicht noch eine Grippe einzuhandeln. Er
steigt lieber ein und hofft auf das nächste, beste Eisenbahnunglück. Und
Bahnchef M. findet das okay, vorausgesetzt der Selbstmörder hat einen gültigen
Fahrausweis. Genau an dem Punkt aber klemmt im Unternehmen Zukunft die Säge. So
ein Fahrkartenkauf ist nämlich kein Kinderspiel. Man braucht dafür eine
höhere Bildung, ein abgeschlossenes Studium an einer Spitzenuniversität, und
zwar mit Doktortitel; denn der Siegeszug der Fahrkartenautomaten ist nicht mehr
aufzuhalten. Damit der Kunde gar nicht erst auf die Idee kommt, feige an den
rettenden Schalter zu flüchten, verlangte Mehdorn kürzlich sogar einen
Deppenzuschlag von 2,50 Euro für jedes am Schalter gekaufte Fernzugticket, bei
Rückfahrkarte sogar einen Doppelzuschlag von 5 Euro. Nun mochten auch seine
Freunde nicht mehr ausschließen, daß er endgültig durchgeknallt sei. Von
seinem Bedienzuschlag konnten sie ihn dennoch nicht abbringen. Dies gelang nach
tränenreichem Flehen erst seiner Chefin, der deutschen Kanzlerin.
Eine Vokabel wie Bedienzuschlag ist Musik in seinen Ohren. Er ist der Semantiker
des Schienenstrangs und schätzt verbale Problemlösungen. Er residiert am
Potsdamer Platz im Berliner Zentrum und nennt seinen Bahntower "Headquarters",
als stünde dem Schienenverkehr der dritte Weltkrieg bevor. Neulich am Schalter
sage ich: "Eine Fahrkarte nach Ribnitz-Damgarten, bitte." Verblüfft
kuckt die junge Dame von der Bahn AG mich an. "Pardon", sagt sie,
"das heißt bei uns Ticket." - "Ticket", sage ich, "ist
Ribnitz denn umbenannt worden?" - "Keine Ahnung, bei uns heißt es
jedenfalls Ticket!" - "Dann hätte ich bloß noch eine letzte Frage:
Wo gibt's hier eigentlich die Fahrkarten?"
In einer schwachen Stunde öffnete H. Mehdorn, der Mann mit dem
Nußknackerantlitz, sein Herzkämmerlein und plauderte aus, wer sein großes
Vorbild sei. Sein Vorbild heißt erwartungsgemäß Napoleon Bonaparte. Und dies
ist kein Witz, liebe Skeptiker, sondern eine Info direkt aus seinem Mund.
Inzwischen ist er schon wieder einen Schritt weiter. Nach allem, was man so
hört und liest, dürfen wir ihn nunmehr Big Brother Hartmut nennen. Von Orwell
inspiriert, beauftragte er, "um die Korruption im Konzern zu
bekämpfen", Schnüffler einer hochpreisigen Berliner Schnüffel-Detektei,
seine Belegschaft bis zum letzten Mann brutalstmöglich zu durchleuchten, zu
scannen und zu screenen. Die Schnüffler erhoben Daten, die auf dem boomenden
Datenmarkt ihren Wert haben: Kontonummern, Telefonnummern, Leberwerte,
Lieblingsgerichte...
Obwohl er, der Bahnchef, von der Schnüffelei gar nichts gewußt hat, wie er
beteuert, wächst nun die Zahl der Feinde, die seinen Rücktritt fordern und ihn
nicht einmal mehr auf einem Führungsposten bei Märklin dulden würden. Ich
rate zur Mäßigung. Dafür, daß die Deutsche Bahn AG mit Geheimdienstarbeit
mehr als ausgelastet ist, hat sie, finde ich, nebenbei noch erstaunlich viele
Fahrgäste transportiert. Danke. Außerdem: Eine Bahn ohne Bahnchef M. wäre
für mich keine Bahn mehr. Und darum: Solidarität mit Spähdorn! Eine
Sänfte zum Potsdamer Platz, damit dieser Bahnchef tragbar wird!
Danke Herr Röhl für Ihre Worte und Ihren Soliaufruf. Aber ich glaube auch,
nach Herrn M. von der Bahn kommt ein Herr N. oder Herr O. oder Herr P. und es
gibt dann genauso viel darüber zu schreiben. Denn wir hatten schon einen Herrn
D. und dann einen Herrn L. ...
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Herr M. von der Bahn hat am 16.
Dezember 2009 sein Zehnjähriges und da gibt es Extrabonus! Bestimmt!


Wo wollt Ihr Urlaub machen?
fragen uns Kollegen und Bekannte ungläubig. Am
Bahnhof?
Im Bahnhof? Ja natürlich! Warum denn nicht?
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Zunächst einmal fand der Urlaub 2008 wieder einmal in der Schweiz statt wie
das nebenstehende Bild erahnen läßt.
Die Hotelwahl ist im Nachhinein trotz oder gerade wegen der unmittelbaren Nähe
zu den Zügen als äußerst gelungen zu bezeichnen. Das eine Hotel steht
unmittelbar am östlichen Ende des Bahnhofs von Filisur, das andere befindet
sich im Bahnhofsgebäude von Alp Grüm an der Berninalinie. |
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| Züge fahren bei jedem Wetter
(zumindest die
Schweizer Züge), da muß man sie auch bei jedem Wetter
fotografieren.
Wir waren also unterwegs auch bei
Regen, Nebel und sommerlichem Schneefall. Wer nur Bilder von Loks und Zügen im Sonnenschein akzeptiert,
wird vielleicht auf diesen Seiten enttäuscht.
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So haben wir in Thusis die im Regen auf den Zug wartende Reisende aus der
Bronzezeit getroffen,

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im Nebel an der südlichen Bahnhofsausfahrt von Klosters die neue Brücke
über die Landquart passiert. |
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Wir sind gewandert über Lawinenschneereste auf dem bahnhistorischen Lehrpfad
zwischen Preda und Bergün und haben den sommerlichen Wintereinbruch am Berninapaß
erlebt. |
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| Egal welche äußeren Bedingungen, wir haben uns prächtig erholt beim Wandern
und
hatten viele beeindruckende Eisenbahnerlebnisse.
Dabei waren
wir jederzeit einsatzbereit um für uns Wichtiges zu
dokumentieren.
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Dokumentiert haben wir zum Beispiel
auch das Schweinewettrennen während des Dorffestes von Filisur, als ein
Schweizer Schwein gegen die Vertreter aus Deutschland, Niederlande, Italien und
Frankreich zum Einsatz kam.
Wer hat's erfunden?
- pardon, das muß anders heißen -
Wer hat's gewonnen?
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Natürlich die Schweizer (Sau)!
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Aber
das Wichtigste bei diesem Urlaub: wir haben hautnah die Freude der Bewohner im
Albulatal und an der Bernina und der Mitarbeiter der Rhätischen Bahn erlebt!
Außerdem haben wir die Verwandlung einer Lokomotive dokumentiert.
UNESCO-Welterbe
oder wie sich eine Lok verändert
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Ich habe einige Zeit gewartet, bevor die Homepage meiner
Website wieder einmal aktualisiert wird.
Ich habe mit der Überarbeitung dieser Seite gewartet, weil ich auf gute
Neuigkeiten zur Weißeritztalbahn gehofft habe. Beim Warten fiel mir etwas in
die Hände:
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1880 besuchte König Albert von Sachsen den Mülsengrund und wurde
mit folgendem Spruch konfrontiert:
"Unser Leben geht bergauf, bergan, lieber König,
schenk uns 'ne Eisenbahn!"
1884/85 wurde die Mülsengrundbahn gebaut.
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Wem im Weißeritztal können die Menschen ihren Wunsch entgegenrufen?
 | Von Feen habe ich im Osterzgebirge nicht viel gehört. |
 | Der letzte sächsische König Friedrich August III. würde vielleicht wie
1918 bei seiner Abdankung sagen:
"Nu machd doch eiern Dregg alleene!"
Anm.: 1. Der Spruch ist nicht hundertprozentig belegt und 2.
mein Sächsisch kann falsch sein, ich habe hochdeutsch schreiben gelernt! |
 | Von den Politikern kann man sich zwar etwas wünschen, die versprechen
immer… |
Sie
(die Politiker) haben wieder etwas versprochen:
(siehe
pdf-Dokument von sz-online auf der Website der IG Weißeritztalbahn)
Nach der "Elefantenrunde" im Innenministerium am Donnerstag, dem
13. September 2007, "könnten" die Aufträge vergeben werden,
die RP Chemnitz und Dresden "wollen" genehmigen usw. usw. usw.
heißt es dort im besten Politikerdeutsch. So ganz nebenbei wird endgültig
klar, die 20 Millionen reichen nicht bis Kipsdorf - dort muß man erst planen!?!
Liebe Betreiber und Erbauer, dafür hattet ihr
mehr als 5 Jahre Zeit! Also wenn überhaupt kann im Herbst 2008 der 125.
Streckengeburtstag nur bis Dipps gefeiert werden.
Ich
zitiere aus der sz-online:
"Die Bagger werden unterdessen erst im Oktober
rollen können, weil zunächst eine vierwöchige Widerspruchsfrist abzuwarten
ist."
Warum soll denn hier einer widersprechen? Fledermäuse gab es schließlich schon
früher in der Gegend und die haben 125 minus die letzten 5 Jahre friedlich
gemeinsam mit viel mehr Zugverkehr gelebt und sich wohlgefühlt. Außerdem
handelt es sich um eine in der Gegend fehlende und in die Landschaft passende
Touristenattraktion im Gegensatz zu so mancher ungeliebten häßlichen Brücke.
Also
Baustart im Oktober? Glauben Sie dran?
Es ist der letzte Strohhalm, wir haben keine Chance, wir müssen dran
glauben!
Fest steht aber, wieder ein Monat nutzlos weg!

| Ergänzung
von Anfang November
Und noch ein Monat ist weg: Es hat natürlich nicht geklappt mit dem
Baustart im Oktober, der Strohhalm war doch zu dünn. Aber Anfang
November ging es endlich los im Rabenauer Grund! Wir sind so lange von
Politik, diversen Beamten und der SDG hingehalten worden, da wollen wir
wegen den zwei Tagen nicht pingelig sein...
Jetzt wird abgerissen wird und herausgerissen wird auch. Mal sehen
wann man den ersten sichtbaren Neuaufbau verkünden kann...
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Alles neu macht der Mai (oder der Juni, oder der ...) - Teil 2
Es ist soweit, der erste Alpentunnel der NEAT wurde
eröffnet!
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(Bildquelle: BLS AlpTransit Lötschberg)
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Am 15. Juni 2007 passierte der Eröffnungszug das
Nordportal bei Frutigen.
Symbolträchtig: Es war ein Güterzug!
Vielleicht erleben wir es doch noch, daß die
LKW-Karawanen ab- statt zunehmen...
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Seit 20 Jahren gibt es die Straßenbahnfreunde Chemnitz e. V.
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Eine "Überraschung" hatte der Verein für das 5. Kappler
Straßenbahnfest parat. In der Liste der historischen Fahrzeuge, die
den Pendelbetrieb zum Straßenbahnmuseum durchführten tauchte ein Wagen
Nr. 802 auf!
Dieser Triebwagen ist erst seit 13. März 2007 im Eigentum des Vereins
und war als rot-weißer T 57 mit Nr. 33 und im Look der
Naumburger Touristenbahn unterwegs. Er hat zur Zeit das normalspurige
Fahrgestell des "echten" Chemnitzer T 57 Nr. 813 unter sich.
Jetzt hat Chemnitz endlich einen fahrbereiten typischen Vertreter der Fahrzeuge, die
ab 8. Mai 1960 auf den neuen regelspurigen Strecken von
Karl-Marx-Stadt unterwegs waren.
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Wagen Nr. 802
T 57, 1958 gebaut in Gotha
als Nr. 45 in Gotha eingesetzt (Nr. 43 war der Prototyp der Serie T 57)
nach Generalreparatur im RAW Bln-Schöneweide (1973) als Nr. 28 (II) nach
Frankfurt/Oder
seit 1994 als Wagen Nr. 33 bei den Nahverkehrsfreunden Naumburg - Jena e.V.
Fahrgestell von Wagen Nr. 813
T 57 gebaut 1960 in Gotha
1960 bis 1967 Einsatz in Karl-Marx-Stadt
1967 bis 1990 Dresden
1990 Umbau zum Arbeitstriebwagen in Dresden
seit 1999 zurück in Chemnitz
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eins-eins-null -
das heißt diesmal nicht Adlershofer Fernsehkrimi sondern: so alt wird die Fichtelbergbahn
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Die Fichtelbergbahn feiert am 14. Juli 2007 einen runden Geburtstag - 110 Jahre wird sie, die oft fotografierte, oft beschriebene und oft
besungene Fichtelbergbahn.
Ich habe in der Neidorfer Gaststub "Zr
Bimmelbah" etwas gefunden: In der Reihe "Die neue Liedpostkarte
aus dem Erzgebirge" gibt es eine Karte mit dem Lied "De neie
Bimmelbah", Text und Melodie von Fritz Gerstenberger.
Wie es gesungen klingt weiß ich nicht, obwohl Noten drauf sind
scheitert meine diesbezügliche Vorstellungskraft. Aber die 6. Strophe sollten sich alle Verantwortlichen in den Amtsstuben
des Kreises, des Landes oder des Betreibers SDG (so heißt die BVO Bahn
GmbH jetzt) genau durchlesen
Dos Bahnel hot in grußen Wart, do gibbts fei gar kenn Streit.
War dos
net eisieht, net erkennt, dar tut uns orndlich leid.
Esu was schiens wards
of dor Walt e zweetsmol gar net gah'm.
Drim is a itze 's letzte Wort,
dos Bahnel soll huch lah'm.
Eine Festwoche wie 1997 wird es nicht geben, aber immerhin soll
am 14. Juli 2007 der Geburtstag gefeiert werden. 110. Streckengeburtstag
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23./24. Juni 2007 Eröffnung des wieder aufgebauten Bahnhofs
Schönheide Süd
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Am 16. April begannen die entscheidenden Bauarbeiten im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus
(ehemals Schönheide Süd). Hier entsteht unter der Regie des Förderverein
Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. ein Spurwechselbahnhof.
Nach umfangreichen Arbeiten an den Gebäuden liegen jetzt auch wieder Schmalspurgleise im Tal der Zwickauer Mulde. Zeitgleich
mit der Eröffnung fanden die Feierlichkeiten zum 110.
Geburtstag des Streckenabschnittes Wilzschhaus-Carlsfeld (21. Juni 1897)
statt.
Noch ein Ereignis jährt sich: Vor 40 Jahren, am 15.
Juli 1967 wurde der Streckenabschnitt Wilzschhaus-Carlsfeld stillgelegt. |
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Damit es in Schönheide Süd auf schmalem Gleis auch
richtig dampfen konnte kam, 99 574 von der
Döllnitzbahn (Wilder Robert) zum Einsatz. 
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| Die Kö 100-117-1 führt der Schmalspurbahn wieder einmal
einen regelspurigen Güterwagen zu. Langsam wird er auf den Rollwagen
geschoben, zuletzt habe ich soviel Rangierpersonal nur auf dem Bahnhof in
Chomutov gesehen. Nachdem der Wagen festgezurrt ist geht es in
vorsichtiger Fahrt Richtung Carlsfeld... |

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| Nur ein paar kleine Hinweise |
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Bei dem Verkehr sollte der Schrankenposten sich aber schnell wieder
zurück auf seinen Posten begeben, der dunkelgrüne SKL kommt auch
noch um die Ecke!
Die Strecke nach Tannenbergsthal hat der FHWE inzwischen gepachtet, nun
müßte die Schranke an der Carlsfelder Straße wieder aufgebaut werden.
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Der Wiederaufbau der Weißeritztalbahn beginnt?
Beginnt nicht? Beginnt? Beginnt nicht?
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Während des 4. Schmalspurbahnfestivals im September 2006 war L45H-358
noch arbeitslos in Jöhstadt ausgestellt.

Seit 5. Februar 2007 ist die
1969 in Rumänien gebaute und 2005 umgespurte Diesellok in Dippoldiswalde
stationiert und hilft die ersten Streckenabschnitte vom Bewuchs zu
räumen. Im Mai sollen die Bagger kommen?
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Wenn man die Nachrichten in der sz-online verfolgt bekommt
man das kalte Grausen. Warum hat man im Herbst 2002 nicht einfach
angefangen zu bauen, so viele neue Fragen wie man sich jetzt ausdenkt
wären in der Stunde der Hochwassereuphorie gar nicht
aufgekommen.

Von mir aus, diskutiert
noch eine Weile den Fall der explodierenden Dampflok und deren
versicherungstechnische Auswirkungen - aber baut endlich! Sonst könnten
explodierende Eisenbahnfans die Folge sein...
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| Nun hat sich die BVO Bahn GmbH
umbenannt, der Verkehrsverbund Oberelbe hat Anteile gekauft und damit ist
im Nachhinein auch das Betreiben der Lößnitzgrundbahn durch ein
kommunales Unternehmen aus dem Erzgebirge "legitimiert". Der Kreis Dippoldiswalde übernimmt die Gleise
- Vorsicht,
der Kreistag muß im Juli noch zustimmen -, aber die Bindefrist der
Angebote endet schon im August!
Etwas Licht am Ende des Tunnels, mehr nicht...
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"Im neuen Namen spiegelt sich nun
Tätigkeitsfeld und der regionale Bezug des Unternehmens besser
wider." ist auf den Internetseiten des Unternehmens zu lesen.
Wenn es der Weißeritztalbahn hilft, wenn damit ein Hindernis auf dem
rettenden Weg beiseite geräumt ist, dann ist mir fast jeder Name recht.
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Es bleibt eine Frage: Stehen die Verantwortlichen von BVO (neu: SDG),
VVO, Land und Kommunen dazu, bis zum 125. Jahrestag der Eröffnung der
gesamten Strecke Hainsberg - Kipsdorf am 3. September 2008 die
Wiedereröffnung zu schaffen?
"Ich gehe davon aus, daß die Kleinbahn
aufgebaut wird, und zwar bis Kipsdorf!" sagt Landrat Greif.
Aber bis wann? Bis Herbst 2008 nur im
Rabenauer Grund - das wäre eine sehr niedrige Zielstellung...
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Alles neu macht der Mai (oder der Juni, oder der ...)
Na das gibt viel
Arbeit, Feierabendarbeit:
Logos wechseln, Texte ändern, Links korrigieren ...
Auf einigen meiner Webseiten gibt es Links zur BVO Bahn GmbH, dem
Betreiber der Fichtelbergbahn, der Lößnitzgrundbahn und dem Betreiber (das
ist kein Schreibfehler, seit 2004 ist das so!) der vielleicht
einmal wieder aufgebauten Weißeritztalbahn.
Im Mai erfolgte die Umbenennung in SDG Sächsische
Dampfeisenbahngesellschaft mbH mit neuem Logo in grün-schwarz. Die
Wagen ziert ein weißes Logo. Das erinnert stark an die weißen Buchstaben
"D" und "R"! |

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"Im neuen Namen spiegelt sich nun
Tätigkeitsfeld und der regionale Bezug des Unternehmens besser
wider." ist auf den Internetseiten des Unternehmens zu lesen.
Wenn es der Weißeritztalbahn hilft, wenn damit ein Hindernis auf dem
rettenden Weg beiseite geräumt ist, dann ist mir fast jeder Name recht.
Es muß aber alles sehr schnell gegangen sein, am Buffetwagen
"Keilberg" ist nur die Stelle rund um das neue Logo gesäubert,
der Rest des Wagens wartet auf eine äußerliche Komplettreinigung. |
| Pfingsten 2007 - fast alle Zugkreuzungen finden in
Hammerunterwiesenthal statt.

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Die alten Halden der SDAG Wismut erwarten vielleicht eine
Wiederbelebung, sowohl in Pöhla als auch in Niederschlag untersucht man
in diesen Tagen der weltweiten Rohstoffknappheit die Chancen, die
ein erneutes Berggeschrei im Erzgebirge hat.
Wiederbelebter Bergbau - vielleicht hat dann die Fichtelbergbahn auch
als Güterbahn eine Chance... |

Sie ist wieder da!
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Am 2. Juni 2007 wurde die 2002 bei einem Rangierunfall in Chemnitz
stark beschädigte Glauchauer Lok 35 1097-1 wieder in Betrieb genommen.
Sie ist zur großen Freude der Interessengemeinschaft
Traditionslokomotive 58 3047 e. V. endlich betriebsfähig zurück aus
dem Dampflokwerk Meinigen.
Mit Fauchen und viel Dampf schiebt sie sich auf die Drehscheibe.
In Glauchau bei der IG 58 3047 geht es familiär zu, der Frühstückstisch
steht direkt an der Drehscheibe. Puffer in Augenhöhe, die prächtige Lok
wirkt bedrohlich.
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Ein Fall für die
Zeitmaschine - welche Stadt kann da mithalten?
Am
9. Juni 2007 wurde in Döbeln die Zeit um 81 Jahre zurückgedreht.
Noch 2006 erinnerte am Rathaus nur ein kleiner Gleisrest an die
zwischen 1891 und 1926 verkehrende Döbelner Pferdebahn. Jetzt ist aus
diesem Gleisrest ein neuer Schienenweg quer durch die Döbelner Innenstadt
geworden, zwischen Obermarkt und Theaterstraße sind 750 m der ehemals 2,5
km langen Pferdestraßenbahn wieder aufgebaut. |

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| Tolle Leistung, was die Erbauer und Betreiber der
Pferdebahn, die Mitglieder des Traditionsverein "Döbelner
Pferdebahn e. V." in den letzten fünf Jahren vollbracht haben.
Zwei Tage bei mehr als 30°C wurde die Eröffnung gefeiert. Eine
anstrengende Sache für alle Beteiligten: hier warten Pferd und
"Rangierer" etwas erschöpft in der Theaterstraße auf das
Umsetzen und die Rückfahrt. |
Die Beamten vom Döbelner
Amt haben auch einen sensationellen Beitrag geleistet:
Ein neues Zusatzschild, mit dem demnächst der Verkehrszeichenkatalog der
StVO ergänzt werden muß, wurde erfunden und angebracht.

Beamte, die schneller handeln wie ihre Handbücher und
Vorschriften - sicher genauso einmalig wie die Pferdebahn... |


Zwei Zahlen eines Tages
Es scheint eine neue Mode zu sein, in der Presse findet man
immer die Zahl des Tages. Ich versuche das auch einmal!
Meine Zahl des 18. Tages des Jahres 2007 ist die 8
- Windstärke 8!
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Nein!!!
Nein!!
Nochmals Nein!
Ich halte mein Versprechen vom Dezember 2006 , ich schweige!
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Ich sage nichts mehr zu Herrn M. von der Bahn seinem immerhin
bis Windstärke 8, also ca. 11 Monate im Jahr nutzbaren
glasstahligenmilliardeteureneinkaufsundfreßpalast mittig in einer verarmten
Großstadt dieses Landes.
Schließlich ist Herr M. von der Bahn schon genug
gestraft! Von einem profanen preußischen Ziegelbau-Bahnhof wären bestimmt
keine tonnenschweren Zierleisten abgestürzt!
Er ist schon schlimm dran, der Herr
M. von der Bahn...
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Die bessere Zahl des 18. Tages des Jahres 2007 ist die 99
604
| Herzlich Willkommen in Sachsen, in Radebeul
Ost! |
99 604 ist zurück! Nun ist die Familie der sächsischsten aller Lokomotiven,
der IV K, in Sachsen wieder etwas kompletter. Ich glaube nur drei der noch
existierenden 22 Lokomotiven der Gattung IV K befinden sich im Januar 2007
"außer Landes":
 | 99 562 ist seit 1992 Eigentum des Deutschen Dampflokmuseum
Neuenmarkt-Wirsberg |
 | 99 584 wurde am 6.6.2001 aus Zittau nach Prora/Rügen
abtransportiert aktualisiert: 99 584
ist seit 16. Oktober 2009 zurück aus Prora, abgestellt in Mügeln |
 | 99 594 kam am 22.9.2006 bei der Rügenschen Kleinbahn an, mehrere Jahre
war sie in
Straupitz versteckt aufgestellt |
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# 194 (99 604)
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Das Besondere an der IV K 99 604: es ist eine der drei
noch existierenden Altbau-IV K, alle anderen 19 haben die
"Rekonstruktion" erfahren.
Sie erhält einen würdigen Platz in dem im Aufbau
befindlichen Schmalspurbahnmuseum im historischen Güterboden
Radebeul-Ost, ein gemeinsames Projekt des Verein zur Förderung
Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. und der Traditionsbahn Radebeul e.V. |
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| Altbau-IV K |
| Außer # 194 (99
604) gibt es noch zwei Altbau-IV K. |
 | # 128 (99 535) steht seit 1968 im Johanneum (Verkehrsmuseum
Dresden) |
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 | # 169 (99 579) zog am 15.1.1972 den lezten Zug von
Grünstädtel nach Oberrittersgrün und ist seither der Stolz des Sächsischen
Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün e.V. |
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Drei Kommentare (November/Dezember 2006)
Bauen zum Ersten (geschrieben am 11.11.06)
10. November 2006: "Lichtdurchfluteter Hauptbahnhof in der
Landeshauptstadt Sachsen eingeweiht"
Obwohl dieses schöne Tor zum 800-jährigen Dresden noch für viele Jahre eine "lichtdurchflutete Baustelle"
sein wird, es hat bestimmt etwas Besonderes, ja Einmaliges. Denn
die Dresdner und ihre Gäste erhielten tröstende Worte von Herrn M. von der Bahn:
Man baut jetzt so lange und gründlich, damit es für die nächsten 100 Jahre reicht.
Welche einmalige Vision: 100 Jahre auf dem Bahnhof von DD keine Baustelle,
nur einfach Zugverkehr...

 Bauen zum Zweiten (geschrieben am 19.11.06)
Es
gibt manchmal Zufälle... Ich habe diese Homepage mit meinem
"Kommentar" zum Baugeschehen rund um den Hauptbahnhof von DD
überarbeitet und ins weltweite Netz geuploadet, da finde ich diese Nachricht in
meiner Heimatzeitung, der "Freien Presse".
Zuerst wollte ich an einen nachträglichen Faschingsscherz glauben, aber die
Erzgebirgsbahn scheint es wirklich so zu meinen wie sie es schreibt: 9 Monate
kein durchgehender Eisenbahnverkehr in eine der wichtigsten touristischen
Regionen des Erzgebirges. Dabei war die Strecke vor ein paar Jahren schon
mal lange Zeit dicht!
Das instandgehalten werden muß ist unstrittig, auch der Ausbau und die
grundlegende Verbesserung der bestehenden Infrastruktur ist erforderlich. Aber
bitte in vertretbaren Maßen und nicht nach dem Motto: Die teuersten und
langwierigsten Projekte
sind gerade gut genug für die Bauindustrie und ihre Projektanten.
Ich habe mich gefragt, ob das auch wieder ein "Projekt zur
Reisezeitverkürzung" ist. Volltreffer - es ist eins!
Am 19.11.06 finde ich auf den aktuellen (?) Internetseiten der Erzgebirgsbahn
(Zitat):
Deutliche Reisezeitverkürzungen
Die Reisezeit auf der 1866 in Betrieb genommenen und
1872 bis Vejprty weitergeführten Strecke beträgt derzeit 128 Minuten. Die
Reisezeit soll hier mit der Investition von ca. 52 Mio. Euro um 41 Minuten
verkürzt werden.
Entweder die Internetseiten sind hilflos veraltet oder es ist der Versuch,
mit Scheinargumenten die Bevölkerung zur freudigen Zustimmung zu bewegen!
| Die aktuelle Reiseauskunft derselben Bahn ermittelt für den
19.11.06 abends den rechts abgebildeten Reisevorschlag.
Schlimm, daß man anscheinend am Sonntagabend den Ort Bärenstein
überhaupt nicht mehr erreichen kann, aber montags 6:07 ab Chemnitz Hbf.
und 7:45 an Bärenstein (Annaberg) ergibt nach dem Annaberger
Rechenmeister Adam Ries eine Fahrzeit von 1:38 oder umgerechnet in
Minuten: 98. |
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98 Minuten (statt der angeblichen 128) für eine 72 km lange Strecke sollen
um läppische 11 Minuten verkürzt werden! Dafür schon wieder so umfangreiche Bauarbeiten
die jeden potentiellen Fahrgast endgültig vergraulen?
Dabei ist es der Erzgebirgsbahn durchaus bewußt (Zitat):
Großes touristisches Potential…denn die
Strecke hat Urlaubern und bahntechnisch Interessierten einiges zu bieten…
Wie können aber Urlauber und bahntechnisch Interessierte etwas erleben, wenn
die Bahn im ICE-Tempo durch das Zschopautal rast? Bei so einer Bahn sollte schon
der Weg das Ziel sein!
Fazit: Der Deutschen Bahn und ihrer Tochter
geht es eindeutig zu gut, wenn sie sich 9 Monate Betriebsruhe leisten können.
Nehmt lieber das "überschüssige Geld" und investiert in absichtlich
heruntergewirtschaftete sogenannte unrentable Strecken, um deren Stillegung zu
verhindern und das Eisenbahnnetz in der Fläche zu erhalten. Schafft mit dem
11-Minuten-Geld Voraussetzungen, daß auch auf den Strecken in das Erzgebirge Güter wieder mit
der Bahn transportiert werden können. Und außerdem: Laßt ausreichend lange und ausreichend
viele Kreuzungsbahnhöfe bestehen, damit in späterer Zeit der Bahnverkehr
vielleicht auch wieder mal verdichtet werden kann.
  Bauen
zum Dritten (geschrieben am 02.12.06)
| Es ist 1. Advent, immer noch nicht 1. April, und schon
wieder eine Lachnummer von Herrn M. von der Bahn. Jahrelang wurde gebaut, jahrelang wurde die Fertigstellung immer wieder
verschoben. Wieviel tausend Kilometer haben die schwerfälligen Busse im
Schienenersatzverkehr auf der immer wieder verstopften Fernverkehrsstraße
95 und den diversen Staatssträßchen im Leipziger und Chemnitzer Land
zurückgelegt? Gerade hier haben die Marktschreier des Herrn M. von der
Bahn immer wieder ihre Erfolge lauthals proklamiert, als hätten sie
tausende Kilometer neue Bahnstrecke fertiggestellt über die höchsten
Berge und die breitesten Flüsse und durch schrecklich morastige
Sümpfe. Apropos Sümpfe - es ist schon einer der sich da auftut. Der LCE (nicht
ICE, das gibt es hier nicht, sondern der Leipzig-Chemnitz-Expreß), dieses
tolle Schaukelpferd, dessen 53-Minuten-Fahrt mit vielen Millionen DM und
Euro und vielen jahrelangen Unzumutbarkeiten für die Nutzer der Strecke
mehr als teuer erkauft wurde, hat wieder mal Probleme. Dieses Mal ist es
aber nicht irgendwo eine Weiche zuviel, die dringend weg muß, diesmal ist
es anders! |
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Mein Vorschlag für neue Signale, aber wie sehen die nachts aus?
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Nur zwei Zugeinheiten im Stundentakt auf dieser Strecke bei einer so
schwer erkämpften Rekordfahrzeit von 53 Minuten ergibt gerade mal eine
Reserve von 7 Minuten je Fahrt - sekundenschneller Fahrgastwechsel an den
Endbahnhöfen vorausgesetzt! Zurückgebaute Ausweichstellen und Bahnsteige
nehmen den Rest an Flexibilität und dann kann das kleinste Hindernis auf
den Schienen zur Fahrplankatastrophe führen.
Nasses Laub auf den
Schienen und die "Erfolgsstory" des Herrn M. von der Bahn bricht
auf dieser Strecke wie ein Kartenhaus zusammen. Wieviel Millionen braucht Herr M. demnächst, um künftig
nasses Laub auf der Schiene zu verhindern?
Das Schlimmste kommt aber noch: wenn im Frühjahr der Blütenstaub auf den
Schienen klebt dreht sich kein Rad mehr. Das weiß ich von meiner
Garteneisenbahn…
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Ich habe wahllos ein altes Kursbuch rausgesucht, da finde
ich im Winter 1979/80, also vor 27 Jahren, den E 772, der die 80,6 km von
Karl-Marx-Stadt Hbf nach Leipzig Hbf in 77 Minuten zurückgelegt hat. Was
nützen mir jetzt die 24 Minuten aus gekürzter Fahrzeit, wenn ich aus
Zuverlässigkeitsgründen im Herbst 60 Minuten früher losfahren muß, um
pünktlich in Leipzig zu sein? Da ist dann die Fahrzeit 36 Minuten länger
als beim E 772 aus dem Jahr 1979.
|
| Übrigens, Frage an den anderen Herr M.
von der der anderen Bahn, der Erzgebirgsbahn: Was passiert mit dem Fahrplan im
Zschopautal, wenn
es herbstet? Wird es Fahrpläne für trockene und nasse Tage geben? |
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Vielleicht sollte man der Bahn doch das Netz wegnehmen, sie macht ja bloß
Unfug damit...
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   Bauen zum Vierten…
…nein, so einen Kommentar soll es eigentlich nicht mehr geben. Ich kann
mich doch nicht ständig aufregen über Zustände bei Herrn M. seiner
Bahn.
Da beschäftige ich mich doch lieber intensiver mit den Leistungen der
Menschen rund um die historische Eisenbahn im Bahnland Erzgebirge.
Dann brauche ich auch meine Zeit, um den nächsten Urlaub vorzubereiten in
einem Land, in dem die Eisenbahn in erster Linie richtiges Verkehrsmittel ist
und nicht nur dazu da ist, den Wunsch diverser Herren nach immer schnelleren und
immer teueren Zügen, immer neuen unnötigen Eingriffen in Natur und Landschaft
und immer kostspieligeren prunkvollen (?) "Bahn"-bauten zu
befriedigen.
Wo das Land liegt? Blättern Sie doch mal auf diesen Webseiten, Sie finden
es!

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DB
oder das neue Ding von Berlin
(Juni 2006)
Das Ding von Berlin ist sinnvoll und angemessen oder es ist überdimensioniert
und Geldverschwendung - es bleibt jedem selbst überlassen, sich eine Meinung zu
bilden (oder auch keine Meinung zu haben als dritte immer häufiger
anzutreffende Variante).
Ich habe eine Meinung zu dieser protzigen glasigen Pyramide des Herrn M. von
der DB. Unstrittig, unsere allseits verehrte Hauptstadt (wir sind im Verehren
und Zurückstecken gegenüber Berlin geübt) braucht gute Verkehrsanbindungen.
Ob wegen dieser vertretbaren Forderung aber sogar die Spree in ein neues Bett
verlegt werden mußte, darüber möchte ich nicht urteilen. Vielleicht hatten
die Verkehrsplaner wirklich keine bessere und einfachere Idee.
Was aber ist eigentlich ein Bahnhof? Ein paar normale Gleise mit Bahnsteigen,
ein paar Gleise mit besonderen Funktionen, noch ein paar Funktionsräume für
Personal und Reisende, damit Letztere in Züge ein-, aus Zügen aus- und
zwischen Zügen umsteigen können.
Das Ein-, Aus- und Umsteigen scheint bei diesem Bahnhof unwesentlich zu sein.
Während der Eröffnung am Freitag wurde mehr über den Bahnhof als Eventbereich
und Shoppingmeile gesprochen, die interviewten Besucher kamen vor allem wegen
der Musik und einer Lichtshow. Selbst die momentan mächtigste Frau im Land mit
der Hauptstadt Berlin sprach im Zusammenhang mit der „Bahnhofs“eröffnung über
die Möglichkeit, zu später Stunde Imbißartikel verschiedener Anbieter (ich
erspare mir die geschmacklose Aufzählung) genießen zu können. Ehrlich, wenn
das der Zweck des Protzbaus ist, dafür ist das wenige kostbare Geld des
Verkehrsministers eigentlich viel zu schade.
Und was nützt uns die schnellste Verbindung
von und zu diesem Verkehrspalast mittig in EU, wenn an den Unterwegsstationen
und an den Endbahnhöfen die Verkehrsanbindung der Fläche nach der
DB-Kahlschlagpolitik (DB hat ja kein Geld, weil alles wird für das pyramidale
M......sche Denkmal gebraucht!) fehlt. Es nimmt also doch wieder jeder das Auto
und wir müssen noch mehr zubetonieren bzw. –asphaltieren statt Vorhandenes
nur einfach neu zu schottern.
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Man kann nur von Herzen wünschen,
daß der Lehrter Bahnhof nicht zum leeren Bahnhof verkommt, dann wäre
das Ding wirklich nur DenkMahnmahl für falsche Politik des Herrn M. von
der DB in Sachen Verkehr. |


August 2005: Diese Vorbemerkung mußte sein...
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Die Nachrichten im
August 2005 lassen uns erschreckt aufhorchen: …schwere Unwetter in der Schweiz… …von Reisen ins Berner Oberland
und in die Zentralschweiz wird dringend abgeraten…
…22.
August: 8:10 Uhr am Thuner See und 13:10 Uhr am Brienzer See wurde die
Schadensgrenze überschritten… …Hangrutsche… ...kein Bahnersatz
möglich... …Überflutungen... …vermißte
Personen nach Hauseinsturz… …Aaredamm teilweise gebrochen… …verschüttete
Eisenbahnlinien… …Schlammlawinen… …Gleise unter Wasser… …Brücken
unterspült…

Die Liste der unterbrochenen
Straßen und Eisenbahnstrecken ist lang in diesen Tagen.
…Klosters… ...Oberengadin...
…Gotthardlinie… …Brunnen… …Engelberg… …Luzern… …Brünigpaß… …Brienz…
…Lötschberg… …Interlaken… ...Grimselpaß... …Meiringen…
...Grindelwald...
…Zweisimmental… …Entlebuch…
Das alles sind uns gut bekannte Namen von
Orten und Gebieten, eng verflochten mit eigenen Erlebnissen - seit 1992
verbringen wir regelmäßig unseren Urlaub in der Schweiz, genießen die Schönheiten
dieses Landes.
Nur sechs Wochen vor diesen
Schreckensmeldungen sind wir aus dem Berner Oberland zurückgekehrt, es war ein
Schweizurlaub der Kategorie "besonders schön und erlebnisreich". Die Seiten "Berner Oberland"
und "Jungfraubahnen" stehen erst
seit zwei Wochen im Netz. Und nun Bilder von zerstörten
Landschaften, unterbrochene Verkehrswege, das Leid der Menschen, der fast
aussichtslose Kampf gegen die Naturgewalten, das Davonlaufen der verschreckten
Touristen und die im Wasser und Schlamm stehenden Loks...

Für die Fotoleisten habe ich Bildausschnitte von auf http://www.beo-news.ch/
veröffentlichten Fotos verwendet.
Inzwischen zeigen die
Internetseiten der verschiedenen Vereine, Gemeinden und Bahnen den riesigen
Schaden, aber auch den Neuanfang,
den begonnenen schweren Wiederaufbau.
Was können wir
tun? Wie können wir helfen? Euro? Schweizer Franken? Das ist eine Möglichkeit.
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Eine zweite Möglichkeit: Wir kommen
wieder! Denn wir sind uns sicher: Nach dem Aufräumen wird diese Schweiz wieder
so schön wie vorher, obwohl
natürlich einige Narben bleiben werden. Aber einen tüchtigen
Menschen entstellt doch auch nichts oder?
Und die dritte Möglichkeit: Ich werde mir
bei der Gestaltung meiner Website viel Mühe geben, vielleicht kommt der eine oder andere
Betrachter auf die Idee – man könnte
doch dort in der schönen Schweizer Landschaft umgeben von vielen Eisenbahnen
einmal Urlaub machen. Das soll mein Beitrag zur Unterstützung der vom
Unwetter heimgesuchten Regionen sein. |

Der ICE von Interlaken-Ost nach Berlin Ostbahnhof
kann am 23. August 2005 auch nicht verkehren, seine Räder stehen im
Wasser von Lütschine und Aare.
Foto: Dora Schmid-Zürcher http://www.beo-news.ch/.
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Hans-Ulrich Siebert
Chemnitz, 27. August 2005 |
Der Neuanfang
(Angaben ohne Gewähr!
aktualisiert 15. Dezember 2005) |

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Jungfraubahnen |
In Betrieb:
Jungfraubahn
Wengernalpbahn
Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren |
Schynige Platte Bahn
zur Zeit Winterruhe (bis 27. Mai
2006) |
| Seit 1. Dezember
verkehrt die Berner Oberland-Bahn wieder auf ihrem gesamten Netz,
also auch wieder zwischen Zweilütschinen und Grindelwald. |
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Brienz Rothorn Bahn |
seit 3. September wieder
in Betrieb,
zur Zeit Winterruhe (bis 20. Mai
2006) |
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Lötschbergbahn |
Spiez-Lötschberg-Brig,
Spiez-Reichenbach und Spiez-Interlaken Ost ist wieder offen |
| Seit 31. Oktober
verkehren wieder RE-Züge zwischen Spiez und Zweisimmen, die letzten
Einschränkungen im Simmental sind seit dem 11. Dezember
Vergangenheit. |
| Schiffsverkehr |
Thunerseeschiffe
fahren ab 31. August wieder
Brienzerseeschiffe fahren ab 3. September |
| Autoverladung |
in Betrieb |
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Zentralbahn |
Zugverkehr zwischen
Luzern und Dallenwil, seit 1. Oktober bis Wolfenschiessen |
| Busersatz
Dallenwil - Engelberg ab 8. September über Notstraße, ab
15. Dezember ist Engelberg wieder mit dem Zug zu erreichen. |
ab 4. September Zugverkehr zwischen Luzern und Sarnen
ab 10. September Zugverkehr Brienz-Interlaken Ost
ab 1. Oktober ist die Brünigstrecke wieder offen, Einschränkungen
(teilweise Busersatz) noch zwischen Sarnen und Giswil |
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Rigi-Bahnen |
in Betrieb |
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Vierwaldstätter See |
ab 31. August
Vollbetrieb nach Sommerfahrplan mit kleinen Einschränkungen |
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Verkehrshaus der
Schweiz |
ab 30. August wieder
geöffnet |
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letzte Änderung: 08.06.11
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